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Endspurt zur Ausbildung: Noch keine Lehrstelle -
was tun? Wie bewerbe ich mich richtig um eine Ausbildungsstelle?
Mit Beginn der Sommerferien liegen bei
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in der Hand, einen Ausbildungsplatz haben sie aber nicht. weitere Publikationen:
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Endspurt zur Ausbildung: Weitersuchen und fortbilden
Noch keine Lehrstelle? Kein Grund zum Verzweifeln: Wer
bis zum Herbst nicht versorgt ist, kann auf
Nachvermittlungen hoffen. (Bild: Grubitzsch/dpa/tmn)
Nürnberg (dpa/tmn) - Mit Beginn der Sommerferien liegen
bei etlichen Jugendlichen die Nerven blank. Sie halten zwar
ihr Abschlusszeugnis in der Hand, einen Ausbildungsplatz
haben sie aber nicht. Kein Grund zum Verzweifeln: Es gibt
immer wieder Stellen für Nachrücker.
Sehr wichtig ist, die Berufsberatung der Arbeitsagentur frühzeitig
aufzusuchen. «Dort kann
man sich beraten lassen - beispielsweise auch über verwandte Berufsbilder oder
Berufe mit
Zukunft in der jeweiligen Region», sagt Ilona Mirtschin von der Bundesagentur
für Arbeit in
Nürnberg. Wer im Herbst noch keine Stelle hat, muss nicht verzweifeln: «20 bis
25 Prozent
der Ausbildungsverträge werden wieder aufgelöst.» Daher gebe es bei
Nachvermittlungsaktionen Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Gut sei, bis zum
Januar des
folgenden Jahres nachzurücken. «Danach muss ein halbes Jahr an die Ausbildung
drangehängt werden.»
Außerdem lohnt ein Besuch bei den Ausbildungsveranstaltungen der Kammern - wie
der
Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer. Oder man sucht auf
deren
Internetseiten. «Die Lehrstellenbörsen der IHKs vermitteln das ganze Jahr über
freie Plätze»,
erklärt Thilo Pahl vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in
Berlin.
Wer mit seiner Suche erfolglos ist und zum Herbst immer noch keine Stelle
gefunden hat,
der überlegt sich besser Alternativen zum Traumberuf. «Eine Beratung kann
helfen, Berufe
zu finden, die diesem Wunschberuf ähnlich sind», sagt Pahl. «Oder man schaut
überregional, ob da im gewünschten Bereich vielleicht noch etwas zu haben
ist.»
Immer wieder gibt es auch Branchen, in denen händeringend nach Nachwuchs
gesucht wird.
«Insbesondere Banken und Versicherungen, sowie das Gastgewerbe suchen
geeignete
Jugendliche», sagt Pahl. Die arbeiteten aber häufig lieber in anderen
Branchen. «Es ist eine
Typfrage und nicht jedermanns Sache, wenn wie im Gastgewerbe viel abends und
am
Wochenende gearbeitet werden muss.»
Wer trotz aller Versuche erfolglos bleibt, kann sich bei der Bundesagentur für
Arbeit um eine
sogenannte Einstiegsqualifikation bewerben. «Das ist eine Art Praktikum, bei
der die
Bundesagentur einen Zuschuss bezahlt», erläutert Mirtschin. «Wenn dann alles
gut läuft, hat
man die Möglichkeit, bei dem Arbeitgeber eine Ausbildung zu beginnen.» Die
Erfolgsrate
dafür liege bei etwa 60 Prozent, und die Praktikumszeit lasse sich auf die
Ausbildung
anrechnen.
Für Jugendliche, denen bestimmte Qualifikationen fehlen, gibt es außerdem die
Möglichkeit
zu berufsvorbereitenden Maßnahmen. Die haben laut Mirtschin einen praktischen
und einen
theoretischen Teil und seien nach Berufsfeldern ausgelegt. «Gar nichts zu tun,
wäre fatal.
Auf jeden Fall sollte versucht werden, zumindest in den Beruf
reinzuschnuppern.»
Entsprechend sollten diejenigen, die zunächst leer ausgegangen sind, das Jahr
sinnvoll
füllen. «Während man sich weiter bewirbt und die Jobbörsen durchforstet, gibt
es eine ganze
Reihe von Alternativen», sagt der Karrierecoach Jürgen Zech aus Köln, der
Jugendliche auf
der Suche nach einem Ausbildungsplatz berät. Das kann ein Freiwilliges
Soziales oder
Ökologisches Jahr sein. Oder ein Praktikum in der angestrebten Branche.
Außerdem kann
man einen Schulabschluss nachholen oder sich zumindest eine Nebentätigkeit zur
Überbrückung der Wartezeit suchen.
Was bei der Bewerbung hilft
Bei möglichen Arbeitgebern vorbeizugehen, um die Bewerbungsmappe abzugeben,
lohnt
sich auf jeden Fall. «Denn persönlicher Kontakt ist immer gut», erklärt Thilo
Pahl vom
Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Berlin. Allerdings sollte man
erstmal in der
Personalabteilung anrufen und nachfragen, ob das in Ordnung ist.
Einen Pluspunkt bekommen Bewerber mit fehlerfreien Unterlagen. «Es gibt
Unternehmen,
bei denen trifft nur jede 50. Bewerbung fehlerfrei ein», erzählt der
DIHK-Ausbildungsexperte.
«Mit tadellosen Unterlagen kann man schon einmal aus der Masse herausstechen.»
Viel
Aufwand sei das nicht. Schließlich reiche es meist aus, wenn die Mappe von den
Eltern oder
Freunden gegengelesen wird.
Bundesagentur für Arbeit:
www.arbeitsagentur.de
Lehrstellenbörse I:
www.ihk-lehrstellenboerse.de
Lehrstellenbörse II: http://dpaq.de/bqOZk
(Quelle
http://www.wz-krefeld.de/?redid=874569 ) 30. Juni 2010
Endspurt zur
Ausbildung WZ-Krefeld: Weitersuchen und fortbilden als pdf- downloaden
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